Gemeindeausflug 2024

Quellschutzgebiet Harras, Land-drink Krenn, Schauppi - das KUH'le Eis, Rückhaltebecken Fahrafeld

Der diesjährige Gemeindeausflug führte die knapp 60 Teilnehmer ins obere Triestingtal und dort war man erstaunt, was es nicht alles Sehenswertes „direkt vor der Haustüre“ gibt.

Mit dem Autobus der Firma Pulay ging es von Enzesfeld-Lindabrunn aus nach Furth an der Triesting, genauer gesagt zum Wasserleitungsverband im Quellschutzgebiet Harras. Dort begrüßte Verbandsobmann Franz Gartner die Reisegruppe und erläuterte die Verbandsgeschichte. Bei der anschließenden Führung durch die Anlage hörte man allerhand Interessantes über das Trinkwasser, welches von Furth aus sogar bis nach Wien geleitet wird – und das nur mit natürlichem Gefälle und ohne Pumpen. Ebenso erfuhren die Reisenden, dass das Trinkwasser in Enzesfeld-Lindabrunn vom Heilsamen Brunnen in Leobersdorf kommt. Von dort wird es in die vier Hochbehälter gepumpt und bei Verbrauchsspitzen kommt auch Wasser vom Julienhof-Brunnen hinzu.

Die Fahrt ging dann wieder zurück in den Ortsteil Maierhof in Furth. Dort teilte sich die Gruppe und besichtigte abwechselnd den Saftproduzenten Land-drink Krenn, sowie den Schauppi-Hof der Familie Lechner. Beim Land-drink Krenn wird niederösterreichisches Obst zu Fruchtsäften verarbeitet und eine Besonderheit ist jedenfalls der Cola-Gsprudla. Dieser wird aus dem Colakraut gewonnen, welches die Familie Krenn selbst anbaut. Die Säfte werden alle ohne zusätzliche Konservierungsmittel erzeugt: wie seit jeher wird der Saft lediglich erhitzt und somit für bis zu drei Jahre haltbar gemacht.
Gleich gegenüber bei der Familie Lechner am Schauppi-Hof bekam die Gruppe Einblicke in einen Milchkuhbetrieb. Ein besonderes Glück war, dass an diesem Morgen ein Kalb zur Welt kam und man so das Leben einer Milchkuh in allen Schritten mitverfolgen konnte. Die weiblichen Kälber bleiben alle am Hof und dürfen auch am Hof in Würde alt werden. Der großzügige Freilaufstall und die saftigen Weiden ermöglichen den Tieren ein glückliches Leben. Doch auch hier hat die Technik Einzug gehalten und harmoniert perfekt mit bewährten Aspekten der Landwirtschaft: ein Melkroboter ermöglicht es jeder Kuh genau dann zum Melken zu gehen, wann sie es möchte – und das vollkommen automatisch. Die Milch der Familie Lechner kann man pur oder als Käse genießen, besonders erfrischend ist sie aber als das „KUH’le Eis“.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen beim Furthnerwirt der Familie Reischer-Hönigsberger ging der Ausflug weiter zum Hochwasser-Rückhaltebecken des Triesting-Wasserverbandes in Fahrafeld. Bei der Führung von Beckenwärter Thomas Appel bekam die Reisegruppe Einblicke in die gewaltigen Dimensionen dieses Projekts. Für den Hochwasserschutz des gesamten Triestingtales wurden große Dämme aufgeschüttet und der Blick von der zwölf Meter hohen Wehr war atemberaubend. Ein großer Schwerpunkt wurde bei der Errichtung auf den Klimaschutz gelegt: die im Becken liegenden Flächen werden teilweise landwirtschaftlich genutzt und andere Teile dienen als Naherholungsgebiet. Liegewiesen entlang der Triesting sowie ein Abenteuerspielplatz bieten ein ideales Ausflugsziel für die gesamte Region. Ebenso wurde ein Löschteich angelegt: bei einem Waldbrand kann hier alle drei Minuten ein Hubschrauber mit bis zu 1.000 Litern Wasser betankt werden. Hinweistafeln im Pavillon informieren über die Daten und Fakten des Rückhaltebeckens und vor dem Pavillon steht eine ganz besondere Skulptur. Bei den Bauarbeiten stieß man nämlich auf eine ca. 2.000 Jahre alte Mohreiche, die keine drei Meter tief vergraben lag. Daraus wurde eine imposante Skulptur geschaffen, die in einer Vitrine bestaunen werden kann.

Bei der Heimreise nach Enzesfeld-Lindabrunn konnten die Mitreisenden die gesammelten Eindrücke Revue passieren lassen. Sie bedankten sich bei Bürgermeister Stefan Rabl für den gelungen Ausflug und freuen sich bereits auf den Gemeindeausflug im nächsten Jahr.

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