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Am vergangenen Samstag, dem 21. März 2026, stand das Symposion Lindabrunn im Zeichen des Naturschutzes: Zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfer engagierten sich bei einem Pflegeeinsatz für die wertvollen Trockenrasenflächen. Aus dem Gemeinderat setzten sich GGRin Elisabeth Zottl-Paulischin, GR Jochen Koller und GRin Josefin Wirth für den Erhalt dieses besonderen Naturraums einsetzten.
Ein Stück Trockenrasen wurden von den Bäumen befreit und damit den Kuhschellen wieder ihre Wiese zurückgegeben. Unser Bürgermeister Stefan Rabl war mit seiner Motorsäge im Einsatz: „Solche gemeinsamen Arbeitseinsätze zeigen, wie viel wir erreichen können, wenn alle zusammenhelfen. Der Erhalt unserer einzigartigen Naturlandschaften ist mir ein großes Anliegen“.
Sehr gefreut hat uns die zahlreiche Hilfe von außerorts, aber auch die tatkräftige Teilnahme der hiesigen Bevölkerung und des Verein Symposion Lindabrunn (VSL). In der Pause war die „Bürgermeister-Schnitzelsemmel“ und die süßen Überraschungen kaum zu toppen.
Die Flächen rund um das Symposion Lindabrunn zählen zum zweitgrößten zusammenhängenden Trockenrasengebiet entlang der Thermenlinie und sind ein bedeutender Rückzugsort für seltene Tier- und Pflanzenarten. So finden sich hier unter anderem die Große Kuhschelle, der Frühlings-Adonis, der Österreich-Kranzenzian sowie der Gelb-Lein. Auch spezialisierte Arten wie die Quendel-Schnecke sind in diesem sensiblen Lebensraum heimisch. Für besondere Aufmerksamkeit sorgt eine Entdeckung aus dem Jahr 2020: die Gelb-Leinbiene. Diese äußerst seltene Wildbienenart wurde bislang österreichweit nur an wenigen Standorten nachgewiesen und unterstreicht die hohe ökologische Bedeutung des Gebiets.
Danke an den Landschaftspflegeverein und an alle, die mithelfen, dieses besondere Gebiet langfristig zu erhalten!
Hier geht es zu weiteren Fotos und dem Nachbericht vom Landschaftspflegeverein.